Der Startschuss ist gefallen: Die Verbundprojekte der ersten „KMU-NetC“-Förderrunde sind ausgewählt und erste Vorhaben werden bereits in Angriff genommen. Insgesamt 14 innovative Verbünde aus den verschiedensten Themenfeldern haben mit ihrem Konzept überzeugt. Gemeinsam werden Sie in den kommenden Jahren den neuen BMBF-Förderansatz „KMU-NetC“ für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausprobieren!
Im Auftrag des BMBF erhalten Sie vierteljährlich erscheinende Newsletter von uns, dem Team der begleitenden Evaluierung. In der ersten Ausgabe werden Ihnen die 14 „KMU-NetC“-Verbundprojekte vorgestellt und Sie erhalten einen Überblick über unser Team und geplante Veranstaltungen und Termine. Die nächsten Ausgaben unseres Newsletters greifen Themen aus den gemeinsamen Erfahrungsaustauschtreffen auf, handeln von den Projektinhalten der zweiten Förderrunde und weiteren für Sie relevanten Themen zur Förderinitiative – so bleiben Sie immer auf dem aktuellen Stand. Die nächste Ausgabe des Newsletters ist für Februar 2018 vorgesehen.

Die „KMU-NetC“ Begleitforschung: Ihre Ansprechpartner

Das Projektteam der begleitenden Evaluierung stellt sich Ihnen vor.​

Die Förderinitiative „KMU-NetC“ wird seit April 2017 für einen Zeitraum von zwei Jahren durch das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW und die Technopolis Deutschland GmbH begleitend evaluiert. Aufgabe des Evaluationsteams ist es u.a. ein Monitoring und eine Wirkungsanalyse durchzuführen und den Erfahrungsaustausch der geförderten Vorhaben zu organisieren. 

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW ist auf Internationalisierungsprozesse, insbesondere in den Bereichen Wissensgesellschaft, Wertschöpfung und nachhaltige Entwicklung, spezialisiert. Die Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Innovation werden im internationalen Kontext analysiert, um so den Transfer von Wissen und Technologien, aber auch den Ausbau der globalisierten Wertschöpfung verbessern und damit fördern zu können. Auch nationale und grenzüberschreitende Transferstrategien werden auf ihre Effizienz hin untersucht. Anhand neuester Erkenntnisse werden innovative Transfersysteme mit dem Ziel entwickelt, den weltweiten Zugang zu Wissen auszubauen. Das Fraunhofer IMW begleitet den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft.

KMU, schwerpunktmäßig aus innovativen Produktions- und Dienstleistungsbranchen, werden bei ihrem Innovationsmanagement und ihren Internationalisierungsbestrebungen unterstützt. Die Unternehmen sollen damit unter anderem in die Lage versetzt werden, ihre Wertschöpfungsketten global auszubauen und ihre Produkte international zu vermarkten.

Von links nach rechts: Prof. Dr. Thorsten Posselt, Dr. Harald Lehmann, Dr. Friedrich Dornbusch, Dr. Luise Fischer

Die Technopolis Group bietet Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung wissenschaftlich fundierte und praktische Unterstützung bei der Gestaltung und Umsetzung von Politikmaßnahmen und Programmen. Technopolis verfügt über Projekterfahrung in mehr als 35 Ländern, bei den europäischen Institutionen (Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Europäischer Rat) und zahlreichen internationalen Organisationen (z.B. OECD, UNIDO, Weltbank). Gegründet wurde Technopolis im Jahr 1989 in Brighton.
 
Technopolis ist ein führender europäischer Anbieter von Evaluationen, Wirkungs­analysen und Strategieberatung im Bereich der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik. Seit der Gründung war Technopolis weltweit für mehr als 400 Evaluationen und Analysen von forschungs-, technologie- und innovationspolitischen Konzepten, Programmen und Institutionen sowie für zahlreiche Strategieberatungen verantwortlich.
 
Nennenswerte Projekte im Bereich der KMU- und Clusterförderung sind die Ex-post Evaluation des Enterprise Europe Networks sowie das European Cluster Observatory II im Auftrag der Europäischen Kommission und Leistungen im Rahmen des Verbundvorhabens „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken InterSpiN“ für das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Von links nach rechts: Prof. Dr. Thomas Heimer, Jérôme Treperman, Kathrin Enenkel, Katharina Warta, Tobias Dudenbostel

„KMU-NetC“-Verbünde aus den Bereichen Medizin und Gesundheit

Von Krebs-Schnelltests, 3D-Drucken von künstlichem Gewebe bis hin zur raschen Diagnose von Virus-Resistenzen: Die Projekte in den Themenfeldern Life Sciences und Medizintechnik versprechen wegweisende Innovationen.

Um Technologien für eine frühzeitigere und zuverlässigere Erkennung von Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln, haben sich mehrere Partner vom Jenaer Forschungscampus InfectoGnostics für das Verbundprojekt ASSURER zusammengeschlossen. Mit der Entwicklung eines automatisierten Tests soll die Diagnostizierung nicht nur schneller verlaufen, sondern auch die dezentrale Nutzung des Instruments, z.B. in der Arztpraxis, ermöglicht werden. Somit sollen relevante Erkrankungen frühzeitiger erkannt werden.
 
Projektpartner: Blink AG, oncgnostics GmbH, Quantifoil Instruments GmbH, biotechrabbit GmbH, Universitätsklinikum Jena
 
Im Verbundprojekt VSOP, initiiert von Mitgliedern des Clusters HealthCapital Berlin Brandenburg, soll der klinische Bedarf nach einem alternativen Kontrastmittel für die bildgebende Diagnostik von Gefäßerkrankungen adressiert werden. Ein neues Kontrastmittel soll auf der Basis von elektrostatisch stabilisierten, sehr kleinen Eisenoxid-Nanopartikeln (Very Small superparamagnetic iron Oxide nanoParticles, VSOP) entwickelt werden. Insbesondere für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, für die die Anwendung von konventionellen Kontrastmitteln nicht möglich ist, bietet das Projekt absehbar eine innovative und verträgliche Alternative.  
 
Projektpartner: Charité der Universitätsmedizin Berlin, InnoRa Gesellschaft mbH, CHIRACON GmbH, IMTR GmbH, b.e. imaging GmbH, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
 
Die Erforschung einer offenen Plattform für das „3D-Bio-Printing“, d.h. für den digitalen Druck von künstlichem Gewebe, ist Ziel des Forschungsvorhabens 3D-Bio-Net. Mehrere Mitglieder des Spitzenclusters microTEC Südwest arbeiten zu diesem Zweck zusammen. Mit der offenen Plattform für das 3D-Bio-Printing möchte das Forschungsvorhaben eine umfassende und allgemeine Grundlage für neue Lösungsansätze im Forschungsfeld des künstlichen Gewebes schaffen. Die Forschungsergebnisse sollen insbesondere in den Anwendungsfeldern künstlicher Organersatz und Wirkstoffentwicklung erprobt werden.
 
Projektpartner: BioFluidix GmbH, ibidi GmbH, infoteam Software AG, CellGenix GmbH, Kunststoff-Institut Südwest GmbH & Co. KG, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Universitätsklinikum Freiburg, Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen, Karlsruher Institut für Technologie
 
Das Vorhaben VIRASTORM hat sich zum Ziel gesetzt, gegenwärtige Hürden im Bereich der Virusdiagnostik von Wirkstoffresistenzen und der neuen Wirkstoffentwicklung zu überwinden. Eine neu entwickelte Technologie soll nicht nur Virusresistenzen innerhalb von 24 Stunden nachweisen, sondern auch die Wirkstoffentwicklung direkt mit klinischen Isolaten durchführen. Für das Verbundprojekt haben sich drei Partner aus dem Spitzencluster BioM Biotech Cluster zusammengeschlossen. Die zu entwickelnden Methoden, Therapieempfehlungen sowie Wirkstoffe mit neuen Wirkmechanismen sollen zukünftig den Therapieerfolg bei viralen Erkrankungen des zentralen Nervensystems verbessern.
 
Projektpartner: origenis GmbH, SIRION BIOTECH GmbH, Universitätsklinikum Freiburg
 
Die Erforschung von Methoden, die das Zulassungs- und Zertifizierungsverfahren sowie das Risikomanagement offen vernetzter Medizinprodukte in integrierten OP-Umgebungen unterstützen, ist das Ziel des Verbundprojekts MoVe. Durch diesen Ansatz sollen insbesondere KMU mit ihren innovativen Produkten profitieren, da der Markt derzeit noch von geschlossenen Lösungen internationaler Medizintechnikhersteller geprägt ist. Partner des Netzwerks OR.NET e.V. entwickeln hierfür eine Simulationsumgebung inklusive geeigneter Protokolle, Testszenarien und Testfelder, die die Vernetzung von Medizingeräten und Softwarekomponenten testen und hinsichtlich verschiedener Parameter validieren soll.
 
Projektpartner: Hebu Medical, Fritz Stephan GmbH, LOCALITE GmbH, SurgiTAIX AG, steute Schaltgeräte GmbH & Co. KG, HCC GmbH, Synagon GmbH, GADV Gesellschaft für Automatisierung mit Datenverarbeitungsanlagen mbH, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Universität Rostock, UniTransferKlinik Lübeck GmbH, Universität Leipzig, Universität zu Lübeck 

„KMU-NetC“-Verbünde aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit

Effizienz- und Wirkungssteigerung sowie die Entwicklung wegweisender Technologien stehen im Mittelpunkt der Forschungsvorhaben, die zu einer nachhaltigen Wirtschaft beitragen.

Mit der Verbesserung der Brennstoffzellenproduktion beschäftigen sich Partner des Netzwerks BiS-Net: Brennstoffzellen in Serie. Die Herstellung von Bipolarplatten, als mechanische Hauptkomponenten von Brennstoffzellen, ist ein sehr energieintensiver Prozess. Im Verbundprojekt UltraPress soll unter Verwendung von Ultra High Performance Concrete (UHPC) als Werkstoff für die Pressformen, ein neues kostengünstiges und ressourceneffizientes Fertigungsverfahren entwickelt werden. Das Pressverfahren soll ausschließlich auf induktiver Erwärmung des urformenden Materials basieren. Das Vorhaben kann somit einen wichtigen Beitrag für die Brennstoffzellenproduktion in Deutschland und für die Energiewende leisten.

Projektpartner: Eisenhuth GmbH & Co. KG, Boyke Technology GmbH, Vorrichtungsbau Giggel GmbH, IZM Polycast GmbH & Co. KG, Universität Stuttgart, Zentrum für Brennstoffzellen-Technik GmbH
 
Mit InspirA, einem Verbundprojekt des Netzwerkes Organic Electronics Saxony, soll der Wirkungsgrad und die Wettbewerbsfähigkeit Organischer Photovoltaik weiter gesteigert werden. Inspiriert von biologischen Selbstassemblierungsprozessen, sollen in dem grundlagennahen Projekt drei komplementäre Ansätze zur Weiterentwicklung von organischen Solarzellen und damit auch zu Fortschritten in der umweltfreundlichen Erzeugung von Energie aus Sonnenlicht beitragen. 
 
Projektpartner: Heliatek GmbH, SYNTHON Chemicals GmbH & Co. KG, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V.
 
Mit dem Verbundprojekt HyAlt4Chem beabsichtigt der BioEconomy Spitzencluster in Halle, ein wirtschaftliches und nachhaltiges Bioraffineriekonzept im Technikums-Maßstab zu entwickeln und zu demonstrieren. Hiermit sollen erstmals biobasierte Basischemikalien aus Altholz mittels eines innovativen Hydrolyseverfahrens gewonnen werden. Bisher wird altes Holz zur Energiegewinnung hauptsächlich verbrannt und damit dem Stoffkreislauf entzogen. Das Verbundprojekt folgt dem Prinzip eines abgeschlossenen Produktkreislaufes und erschließt unbehandeltes Altholz als Rohstoffquelle für die weitere wirtschaftliche Nutzung.
 
Projektpartner: Green Sugar AG, GNS – Gesellschaft für Nachhaltige Stoffnutzung mbH, ORmatiC GmbH, Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e. V. (ATB), Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (WKI)
 
Der BioEconomy Spitzencluster verfolgt in einem zweiten Vorhaben CAROFIL das Ziel, eine neuartige und innovative Filtertechnologie umzusetzen. Diese Technologie soll insbesondere im Hinblick auf Filtrationseigenschaften und Anwendbarkeit weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt des Verbundprojekts steht die Erforschung eines Filtermaterials aus einem Eisen(0)-Kohlenstoff-Komplexes, eines innovativen magnetischen Trägers sowie einer hochselektiven Filteranlage. Entsprechende Anwendungsfelder sind z.B. die Abluftfiltration zur Minimierung von Gerüchen, die Abgasreinigung zur Reduktion von Schadstoffkonzentrationen oder aber die Abwasserreinigung zur Eliminierung von Schwermetallen.
 
Projektpartner: TRIDELTA Hartferrite GmbH, LTC – Lufttechnik Crimmitschau GmbH, DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH
 
Das Ziel des Verbundprojektes Muffel+, initiiert durch das Netzwerk e-mobility – innovative Leichtbaukonzepte, ist die Erforschung, Entwicklung und insbesondere die funktionssichere technische Realisierung einer elektrifizierten, hochflexiblen Antriebs-Plattform für Multifunktionsfahrzeuge in besonders kompakter und einfacher Bauweise. Multifunktionsfahrzeuge und mobile Arbeitsmaschinen werden heute in der Regel mit Dieselmotoren betrieben und sind in vielen Städten und Kommunen aufgrund von Ausnahmegenehmigungen nicht an die für den allgemeinen Straßenverkehr geltenden Emissionsvorschriften gebunden. Sie sind somit eine bedeutende Quelle für die Gesundheitsgefährdung durch Lärm und Feinstaub in Ballungsgebieten. Mit dem im Projekt verfolgten Ansatz soll eine deutliche Emissionsreduktion für derartige Fahrzeuge ermöglicht werden.
 
Projektpartner: Groschopp Aktiengesellschaft Drives & More, Max Holder GmbH, REFU Elektronik GmbH, Nantis UG, Hochschule Düsseldorf, Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft, Universität Stuttgart

„KMU-NetC“-Verbünde aus den Bereichen Kommunikation, Luftfahrt und Fertigungstechnologien

Die Realisierung eines 5G-Mobilfunksystems, innovativer Start- und Landesysteme sowie die voranschreitende Miniaturisierung im Formbau und der Einsatz flexibler Robotertechnik in der Diagnostik und Therapie sind die Schwerpunkte der folgenden „KMU-NetC“ Projekte.

Zur technologischen Umsetzung des zukünftigen 5G-Mobilfunkstandards möchte der Cluster Fast Actuators Sensors & Transceivers mit dem Forschungsvorhaben SIGMA-5G beitragen:  In dem Projekt soll ein 5G-Signalpfad und dazugehörige Kerntechnologien wie eine 5G-Basisbandimplementierung in einer aktiven Antenne und ein 5G-Sendepfad inklusive hocheffizienter Leistungsverstärker entwickelt werden. Damit werden die beteiligten KMU in die Lage versetzt insbesondere ab 2020 den Markt mit innovativen Technologien und späteren Produkten zu bedienen, wenn durch den neuen Mobilfunkstandard erheblich höhere Anforderungen an die Infrastruktur gestellt werden.
 
Projektpartner: Airrays GmbH, Technische Universität Dresden, Innsystec GmbH
 
Der Hamburger Luftfahrt-Spitzencluster Hamburg Aviation geht mit dem Verbundprojekt REALISE einen ersten Schritt in die Realisierungsphase für das bodengebundene Start- und Landesystem GroLaS (Ground-based Landing Gear System). Der zivile Luftverkehr verzeichnet stetige Zuwächse und bietet verglichen mit dem Straßenverkehr geringe Potenziale zur Elektrifizierung. Neue Ansätze sind erforderlich, um die Emissionen in der Verkehrsluftfahrt zu senken. Mit der im Projektrahmen entwickelten Versuchsanordnung für unbemannte Luftfahrzeuge soll im kleinen Maßstab ein Technologienachweis eines mobilen, landebahnunabhängigen und automatischen Bodenfahrwerks mit hochpräziser Sensorik erbracht werden.
 
Projektpartner: Ingenieure Marquardt & Binnebesel, Nordwig Werkzeugbau GmbH, Hanseatic Aviation Solutions GmbH, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Technische Universität Hamburg-Harburg
 
Mitglieder des Netzwerks um das Kunststoff-Institut Lüdenscheid haben das Verbundprojekt FGAkt ins Leben gerufen, in dem die Miniaturisierung der im Formenbau erforderlichen Aktuatorik für Spritzgießverfahren vorangetrieben werden soll. Dies soll dazu beitragen, Spritzgießwerkzeuge effizienter zu gestalten, Aktuatoren intelligenter zu machen und derzeit unerschlossene technologische Potenziale, im Besonderen in Hinblick auf neue Verfahrenstechniken, auszuschöpfen.
 
Projektpartner: Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Universität des Saarlandes, Dietrich Lüttgens GmbH & Co. KG
 
Das Verbundvorhaben APRONA des Clusters BioRegio STERN konzentriert sich auf den Einsatz flexibler, interaktiver Robotertechnik in der Diagnostik und Therapie. In dem Verbundprojekt soll ein roboterbasierter Prozess zur automatisierten Herstellung und Funktionalisierung von diagnostischen und therapeutischen Nanopartikeln entwickelt werden. Zu Projektende soll ein weitgehend automatisierter Prozess nach GMP (Good Manufacturing Practice) etabliert sein, der eine reproduzierbare Synthese von Nanopartikeln mit definierten Eigenschaften erlaubt. Damit greift das Vorhaben neben der technischen auch eine gesellschaftliche Motivation auf, die Kosten im Gesundheitswesen nachhaltig zu senken.
 
Projektpartner: Goldfuß engineering GmbH, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (IGB), Biametrics GmbH, BioTeSys GmbH

Ankündigung: Das erste Austauschtreffen

KMU und Netzwerk-/Clustermanager aus der „KMU-NetC“-Förderung treffen sich im Oktober in Berlin zum Kennenlernen und Austausch.

Um den geförderten KMU sowie den Netzwerk- bzw. Clustermanagern im Rahmen von „KMU-NetC“ die Möglichkeit zu geben, sich über Herausforderungen und Lösungsansätze auszutauschen, werden eintägige Erfahrungsaustauschtreffen veranstaltet. Die erste Veranstaltung fand am 17. Oktober 2017 statt.
 
Insgesamt organisieren wir im Auftrag des BMBF vier Erfahrungsaustauschtreffen. Die ersten beiden Treffen sind als Kick-off Veranstaltungen in den jeweiligen Förderrunden angelegt. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen stehen Ihre Erfahrungen und eventuelle Herausforderungen in der Anbahnung und Anfangsphase der Verbundprojekte im Vordergrund. Im dritten und vierten Treffen werden sich die Verbundprojekte aus beiden Förderrunden gemeinsam über ausgewählte Themen austauschen. Beispielsweise können Strategien zur Entwicklung effizienter administrativer Strukturen, zur öffentlichkeitswirksamen Verbreitung der Ergebnisse oder zur Einbindung internationaler Partner diskutiert werden. Die Themenfindung ist noch nicht abgeschlossen. Ihre Themenvorschläge sind gefragt!
 
Die Teilnehmer für die jeweiligen Treffen werden immer gemeinsam mit den Projektkoordinatoren ausgewählt. Jedes KMU sollte mindestens an einem Erfahrungsaustauschtreffen teilnehmen. Das genaue Programm wird direkt an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per E-Mail verschickt. In der nächsten Ausgabe des Newsletters werden Sie über die Ergebnisse des ersten Treffens informiert. 

Ausblick: Kommende Termine und Erhebungsrunden

Machen Sie sich einen Überblick über die kommenden Termine der Begleitforschung.

Alle näheren Informationen zu den Online-Befragungen sowie zu den Interviews werden Ihnen rechtzeitig zugesendet.